Die Geschichte
In der Oude Kerk Amsterdam begegnen sich jahrhundertealtes Kulturerbe und zeitgenössische Kunst. Besucherinnen und Besucher erkunden das Gebäude und die Ausstellungen und können ihren Besuch um eine Führung durch den Turm der Oude Kerk erweitern. Diese Vielfalt macht den Ort besonders. Hinter den Kulissen braucht es dafür einen Ticketverkauf, der zur täglichen Arbeit passt.
Brecht Russchen leitet den Besucherservice und kennt diese Arbeit aus nächster Nähe. Brecht führt das Besucherservice-Team und verfasst auch die Informationshefte und das Skript für die Audiotour. Der Empfang, die Vermittlung von Informationen und die Geschichten des Gebäudes gehören zu dieser Aufgabe. Schon in einer früheren Position im Bereich Marketing und Kommunikation war Brecht an der Suche nach einem neuen Ticketingpartner beteiligt.
Wo zwei Systeme zusätzliche Arbeit verursachten
Früher nutzte die Oude Kerk einen Anbieter für die Kasse und einen anderen für Online-Tickets. Eine Schnittstelle musste sicherstellen, dass online gekaufte Tickets am Eingang gescannt werden konnten. Bei neuen Ticketarten gab es dabei gelegentlich Probleme. Auch die übersichtliche Aufbereitung der Besucherdaten kostete viel Zeit.
Die Organisation stellte zunächst sorgfältig zusammen, was ein neuer Partner bieten sollte. Ein integriertes System stand ganz oben auf der Liste. Begleitet von einer externen IT-Beratung suchte die Oude Kerk nach einer Lösung, die den Onlineverkauf mit der Arbeit an der Kasse zusammenführte.
Der Turm machte die Herausforderung greifbar
Als die Oude Kerk den Betrieb des Turms selbst übernahm, wurde die Abstimmung zwischen den beiden Systemen noch wichtiger. An jeder Führung können nur elf Personen teilnehmen. Ein Turmticket wird zusammen mit einer Eintrittskarte für die Kirche gekauft. Jeder Verkauf musste deshalb auf dieselbe begrenzte Kapazität angerechnet werden.
Im alten System endete der Onlineverkauf am Tag der Führung. Das Kassenteam prüfte, wie viele Tickets im Voraus verkauft worden waren, und legte dafür Armbänder beiseite. Die restlichen Plätze konnten an der Kasse verkauft werden. Wer am selben Nachmittag spontan teilnehmen wollte, musste zunächst vorbeikommen, um herauszufinden, ob noch ein Platz frei war.
Gemeinsame Verfügbarkeit für beide Verkaufskanäle
Seit Juni 2026 nutzt die Oude Kerk Booqi für Online-Ticketing und Kasse. Beide greifen auf dieselben verfügbaren Plätze zu. Sind acht Turmtickets online verkauft, sieht das Kassenteam sofort, dass noch drei Plätze übrig sind. Sobald eine Führung ausgebucht ist, zeigt das System dies an. Die manuelle Aufteilung der Plätze zwischen Onlineverkauf und Kasse gehört damit der Vergangenheit an.
Das verändert auch das Besuchserlebnis. Gäste können am Tag ihres Besuchs online prüfen, ob noch Plätze verfügbar sind, und bis kurz vor Beginn buchen. Gleichzeitig kann der Verkauf an der Kasse weitergehen. Für Brecht ist gerade diese Verbindung eine konkrete Verbesserung: Das System passt dazu, wie Gäste ihren Besuch planen und wie das Team sie empfängt.
Die Zusammenarbeit machte den Unterschied
Bei der Entscheidung für Booqi spielte der Service eine wichtige Rolle. Brecht schätzt die vertrauten Kontaktpersonen und die Möglichkeit, schnell zu reagieren. Im Vergleich zu früheren Erfahrungen mit anderen Anbietern fallen besonders die Schnelligkeit und die kurzen Kommunikationswege auf. Für die Oude Kerk gehört diese Erreichbarkeit zum Wert des Systems.
Für die Oude Kerk liegt die Stärke im Zusammenspiel: Onlineverkauf und tägliche Kassenarbeit greifen ineinander, und das Team erhält persönliche Unterstützung von Menschen, die es kennt. Booqi unterstützt sowohl die Buchung eines Besuchs als auch die Organisation dahinter. Ein besonderer Besuch beginnt bei Menschen und Systemen, die gut zusammenarbeiten.
